Finanzierung der Anlage

Der erste Bauabschnitt ist durch eine Mischfinanzierung realisiert worden. 20 Bürger und Bürgerinnen und zwei örtliche Parteien haben sich mit einem Anteil in Höhe von mindestens € 500,- an der Solaranlage beteiligt. So sind insgesamt € 26.000,- zusammengekommen.
Der Restbetrag in Höhe von € 49.000,- wird über einen Kredit finanziert.
Als Sicherheit für den Kredit akzeptiert der Kreditgeber die Bürgersolaranlage selbst.
Als durchschnittliche Rendite dürften ca. 2,2 % pro Jahr möglich sein. Das bedeutet, dass bei einem 500,-Euro-Anteil an der Bürgersolaranlage nach 20 Jahren mit einem Gewinn in Höhe von ca. € 264,- gerechnet werden kann.

Die Anteilseigner haben sich in einem wirtschaftlichen Verein zusammen geschlossen.
Die Rechtsform eines wirtschaftlichen Vereins wurde gewählt, um die Verwaltungskosten möglichst gering zu halten und die Haftung jedes Einzelnen zu begrenzen. Der Verein hat die Anlage in Auftrag gegeben, sie errichten lassen und wird sie betreiben.

Wir hoffen, dass sich noch weitere Anteilseigner finden, um die Erweiterung der Anlage in Auftrag geben zu können. Insgesamt müssen ca. € 8.000,- eingeworben werden. Der Restbetrag ist dann wieder über einen Kredit zu finanzieren. Die Rendite würde sich auf ca. 2,8 % pro Jahr erhöhen, denn die für eine Erweiterung benötigten Leitungen vom Dach zum Keller sind bereits mit dem 1. Bauabschnitt gelegt, die Fernüberwachung und die Anzeigetafel sind bereits installiert. Kosten für die Miete des Stromzählers fallen nur einmal an. Die Berechnung der Statik ist bereits bezahlt und die bereits gering gehaltenen Verwaltungskosten werden sich mit der Erweiterung nur unwesentlich erhöhen.